1. Ich & mein Schatten/Me & my shadow

Heute Morgen hatte ich eine kleine Debatte mit Gott. Vor 10 Jahren, als ich zustimmte, meine Töchter zu entwurzeln und nach Europa zu ziehen, mein Haus und die Hälfte meines Besitzes zu verkaufen, um Seinem Plan für unser Leben zu folgen, hatte ich wirklich KEINE AHNUNG, worauf ich mich einließ. Ich wusste nur, dass Er zu mir gesprochen hatte und dass mir nichts so wichtig war, wie Ihm zu gefallen.

           Diese 10 Jahre sollten sich als die lohnendsten und schmerzhaftesten in meinem Leben erweisen. Ich würde erdrückende Enttäuschung und Ernüchterung erleben, die meinen Glauben bis an seine Grenzen ausdehnte – aber aus dieser Zeit heraus kam die außerordentliche Offenbarung Gottes als mein „Vater“… und von mir, als seiner geliebten Tochter.

            Was mich zu diesem Moment brachte: Hier befand ich mich auf einem schmalen Pfad am Rande eines Bauernfeldes und fragte Gott nach der Logik seiner Argumentation. (Ich mag in Kanada geboren worden sein, aber ich bin durch und durch Deutsche!) Er hatte mich gebeten, etwas zu tun, und mein einziger Gedanke war: „Wie in aller Welt soll DAS passieren? Und ich stand da, an diesem herrlichen, sonnigen Morgen, winkte mit den Händen, „sprach mit der Luft“ und nannte alle Gründe, warum Seine Idee einfach nicht funktionieren würde. Und irgendwo in der Mitte meines Geplappers blickte ich über das Feld und erkannte meinen Schatten.

            „Wie in aller Welt kann mein Schatten so groß sein, Gott?!“ (Ich habe das Thema komplett gewechselt, weil hey! ich bin eine Frau und mein Verstand kann gleichzeitig in ein Dutzend Richtungen gehen!) Ich bin nur 167 cm groß und mein Schatten wurde mindestens 30 Meter über mich hinausgezogen, über das Feld und in die Baumgrenze! Und dann hörte ich Ihn. Dieses schöne Flüstern in meinem Geist, das ich gelernt habe zu lieben. „Die Stärke des Lichts bestimmt die Länge des Schattens.“

            Seufzer.

            Ich musste lächeln. Das Lächeln, das mir so oft ins Gesicht gekommen ist über die Jahre…. das Lächeln, das sagt: „OK, du hast mich wieder, Gott. Ich verstehe, was du meinst.“

            Denn die Wahrheit ist, dass ich nur „ich“ bin. Und in mir selbst gibt es KEINEN WEG, dass ich all die Dinge tun könnte, um die Gott mich gebeten hat. Aber hinter mir?! Ja….da unterstützt mich derjenige, der sich „mit einem schimmernden, glitzernden Licht umgibt. Er trägt den Sonnenschein wie ein Kleid der Herrlichkeit.“ (Psalm 104:2) Und der Schatten, den ich werfen werde – der Einfluss und die Wirkung, die ich durch das Licht seiner Gegenwart in meinem Leben haben werde – wird dadurch viel, viel größer sein.

            Also seid heute ermutigt: Euer Vater steht hinter euch und ihr werdet sehen, wie großartig der Schatten ist, den ihr werfen könnt!

            This morning I was having a bit of a debate with God. 10 years ago, when I agreed to uproot my daughters and move to Europe, selling my home and 1/2 my possessions to follow His plan for our lives, I really had NO CLUE just what I was getting myself in to. I just knew that He had spoken to me and that nothing mattered to me as much as pleasing Him.

            Those 10 years would prove to be both the most rewarding and the most painful, of my life. I would experience crushing disappointment and disillusionment that stretched my faith to its limits – but out of that season would come the extraordinary revelation of God as my ‘Daddy’…and of me, as His beloved daughter.

            Which brought me to this moment: here I was on a narrow path on the edge of a farmer’s field, questioning God as to the logic of His reasoning. (I may have been BORN in Canada but I am German through and through!) He had asked me to do something and my only thought was: ‘How in the world is THAT going to happen?!’ And I stood there, on this glorious sunny morning, waving my hands and ‘talking to the air’, listing all the reasons why His idea just wasn’t going to work. And somewhere in the middle of my babbling I looked across the field and recognised my shadow.

            “How in the world can my shadow be so huge, God?!” (I totally changed the subject because hey! I’m a woman and my mind can go in a dozen directions all at the same time!) I am only 167 cm tall and my shadow was stretched at least 30 meters beyond me, across the field and in to the tree-line! And then I heard Him. That beautiful whisper in my spirit that I have learned to love. “The strength of the light determines the length of the shadow.”

            Sigh.

            I had to smile. That smile that has come to my face so very many times over the years…the one that says, ‘OK, you got me again God. I get your point.’

            Because the truth is, I am just ‘me’. And in myself there is NO WAY I could do any of the things that God has asked me to do. But behind me?! Yes…backing me up is the One who “wraps Himself with a shimmering, glistening light. [He] wears sunshine like a garment of glory.” (Psalm 104:2) And the shadow that I will cast – the influence and effect that I will have because of the light of His presence in my life – will be far, far greater as a result.

            So be encouraged today: your Father’s got your back and you’re about to see just how great a shadow you’re capable of casting!

Ein Kommentar zu “1. Ich & mein Schatten/Me & my shadow

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