8. Wenn der Nebel dich überkommt!/When the Fog Overtakes You!

            Mein Spaziergang heute war etwas düster. Ich erhielt unglückliche Neuigkeiten über einen Freund und mein Verstand war abgelenkt, als ich einen bekannten Weg in den Wald ging. Es war ziemlich früh und ein Morgennebel hing tief in den Bäumen, also, obwohl ich sehen konnte, wohin ich ging, war es nur für eine begrenzte Entfernung. Der Nebel schien den Wald mit einem Kokon der Stille zu bedecken, der den Klang dämpfte und mein Gefühl der Einsamkeit verstärkte.

            Ich konnte den Weg vor mir für etwa 10 Meter sehen, bevor er im Nebel verschluckt wurde, aber es hat mir nichts ausgemacht. Ich wusste, solange ich weiterging, würde der Weg weiter aus dem Nebel herauskommen und schließlich zu meinem Ziel führen. Es kam mir nie in den Sinn, mir Sorgen zu machen, dass ich mich verirren könnte, da dies ein sehr vertrauter Weg geworden war und ich fast jede Senke und Kurve auswendig wusste.

            Als ich als Kind mit meinem Vater im Wald war, forderte er mich ständig heraus, meine Umgebung zu erforschen und einzigartige Sehenswürdigkeiten zu beachten, damit ich mich nicht verlaufen konnte. Aber in einem Kiefernwald sah alles gleich aus. Ich erinnere mich, dass er mir sagte, dass Moos immer auf der Nordseite des Baumstammes wachsen würde, und ich konnte dieses Wissen nutzen, um meinen Weg aus dem Busch zu finden.

            Wir alle haben diese Tage – diese Phasen – in unserem christlichen Leben. Zeiten, in denen wir denken, dass wir dem folgen, wo Gott hinführt, nur um uns in einem scheinbar endlosen Nebel wiederzufinden. Plötzlich fühlen wir uns durch unsere Umstände „eingeschlossen“ und sehr sehr allein. Wo wir vorher Gott klar gehört hatten, erscheinen unsere Ohren jetzt gedämpft“ und wir beginnen, unseren Orientierungssinn zu hinterfragen. Was wir in diesen Momenten erinnern müssen, ist, dass es immer einen Ausweg gibt.

            Wenn du dich fühlst, als ob du Gottes Stimme einfach nicht mehr hören kannst, lass mich dich daran erinnern: „Sein Wort ist eine Leuchte für deinen Fuß und ein Licht auf deinem Weg.“ (Psalm 119:105 NLB) Und du bist NIEMALS allein, wenn du diesen nebligen Weg gehst. Denn dein Vater hat versprochen: „Ich werde dich nie [unter keinen Umständen] verlassen [oder dich aufgeben, hilflos oder ohne Versorgung sein lassen] und dich nicht im Stich lassen [sicher nicht].“ (Hebräer 13:5 NLB).

            Lass mich dich heute herausfordern, einen Lebensstil des Lesens von Gottes Wort -der Bibel- zu entwickeln. Werde so vertraut mit Seinem Herzen und Seiner Stimme, dass, wenn der Nebel aufsteigt und den Weg bedeckt, auf dem du dich befindest, du getrost deinem Vater hindurch folgen kannst. Und dann schaue zu und sehe, wie Er die Nebel zerstreuen lässt, denn „Er bahnt einen Weg durch die Wüste.“ (Jesaja 43:19 NLB).

            My walk today was somewhat sombre. I received some unhappy news about a friend and my mind was distracted as I walked a familiar path in to the woods. It was fairly early and a morning fog was hanging low in the trees so, even though I could see where I was going, it was only for a limited distance. The fog seemed to blanket the woods in a cocoon of silence, muffling sound and adding to my sense of solitariness.

            I could see the path in front of me for about 10 meters before it became swallowed up in mist but it didn’t phase me. I knew as long as I kept walking, the path would continue to emerge out of the fog and lead, eventually, to my destination. It never occurred to me to be worried I might get lost, since this had become a very familiar path and I knew almost every dip and turn by heart.

            When I was a child, out in the forest with my father, he was constantly challenging me to study my surroundings and take note of unique landmarks so I wouldn’t get lost. But in a forest of pine trees, everything looked the same. I remember him telling me that moss would always grow on the north side of the tree-trunk and I could use that knowledge to find my way out of the bush.

            We all have those days – those seasons – in our Christian lives. Times when we think we are following where God is leading, only to find ourselves in a seemingly endless fog. Suddenly we are feeling ‘closed in’ by our circumstances and very much alone. And where before, we heard God clearly, now our ears seem ‘muffled’ and we begin to question our sense of direction. What we need to remember in those moments, is there is always a way out.

            When you are feeling as though you just can’t hear God’s voice any more, let me remind you: “His word is a lamp to guide your feet and a light for your path.” (Psalm 119:105 NLT) And you are never, EVER alone as you walk that fog-filled pathway. Because your Father has promised, “I will never [under any circumstances] desert you [nor give you up nor leave you without support, nor will I in any degree leave you helpless], nor will I forsake or let you down or relax My hold on you [assuredly not]!” (Hebrews 13:5 AMP)

            Let me challenge you today to develop a lifestyle of reading the Word of God – the Bible. Become so familiar with His heart and voice, that when the fog rises up and obscures the path you are on, you can confidently continue to follow your Father through it. And then watch and see how He causes the mists to disperse, for “He will make a pathway through the wilderness.” (Isaiah 43:19)

6 Kommentare zu „8. Wenn der Nebel dich überkommt!/When the Fog Overtakes You!

  1. Danke liebe Ingrid für deinen Dienst des Glaubens und der Ermutigung!
    Ich musste heute zum Vater beten weil ich so überwältigt worden bin. Ich erkannte plötzlich, dass Er für uns und unseren Dienst schon alles vorbereitet hat, sozusagen auf unseren Weg vor uns her geht.

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  2. Oh Ingrid, that is so, so good and so true! God will never, ever leave us! He is the best Daddy…ever! If we choose to keep our eyes on Jesus, He will always lead us through! Spending time with our Daddy is critical in the day we live in when there are so many distractions to keep us busy! I so enjoy reading your blogs, as they always help me to see things through nature, as you go for your…walks with God! I love you precious friend!

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