9. Es ist heiß da draußen!/Its Hot Out There!

Die Sommerzeit ist wunderbar. Lange Stunden von Tageslicht. Strandausflüge und in den warmen Wellen plantschen. Grillen und Lagerfeuer im Hinterhof. Und für mich die Möglichkeit, stundenlang im Freien zu spazieren.

Ich liebe die Sonne. Aber die Hitze mag ich NICHT.

Und ja, ich weiß, das klingt nach einem Widerspruch – aber ich spreche von „HITZE“! Diese heiße, klebrige, aus-der-kalten-Dusche-herauskommen-und-trotzdem-noch-schwitzen Hitze! Die Art von Hitze, die mir einfach die Energie aus dem Körper zu saugen scheint und mich auf die Suche nach einem kühlen Loch im Boden schickt, in das ich mich zurückziehen kann. Oder, noch besser, ein Raum mit Klimaanlage. (Etwas, das, wie ich entdeckt habe, auf dem europäischen Kontinent schmerzhaft knapp ist!)

Ich war in Wien und bin einen Tag lang durch die Stadt spaziert, genoss die historischen Orte und Gärten… während einer Hitzewelle! Es waren 35 Grad mit hoher Luftfeuchtigkeit und, so sehr ich auch versuchte, alles, woran ich denken konnte, war, ob mein Schweiß sich durch meine Kleidung zeigte oder nicht! Ich konnte spüren, wie er über meinen Hals und Rücken tropfte und sah den Glanz auf meinen Armen und Beinen. Und es gab kein Entrinnen davon. Er war unerbittlich. Ich konnte spüren, wie mein normalerweise fröhlicher Geist anfing, matt zu werden: Ich ließ die Hitze meine Einstellung beeinflussen.

Und dann erreichte ich die Donau. Es war nichts Spektakuläres dabei – es war ein Fluss wie jeder andere. Aber neben dem Wasser war die Luft kühler. Eine Brise kam über die Oberfläche und ich fühlte mich plötzlich erfrischt. Ich wusste, dass es nur vorübergehend war – dass ich den Fluss zurücklassen musste, wenn ich zu meinem Air B&B zurückkehrte – aber ich war dankbar für die Atempause.

Im Leben geht es ALLES um den Umgang mit der „Hitze“. Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Menschen, mit denen man sich befassen muss. Zu überwindende Umstände. Ziele, auf die man hinarbeiten sollte. Tag für Tag. Und der Druck dieser Situationen – die Hitze – ist Gottes Veredelungsprozess für uns. Unsere Möglichkeiten, auf Seine erfrischende Gegenwart zurückzugreifen, um es durch diesen Moment – oder Tag – oder die Jahreszeit – des Stresses zu schaffen. Für diejenigen von uns, die die Hitze hassen (Seufzer…..), kann es wie eine Strafe erscheinen.

Aber ich habe aus langjähriger Erfahrung gelernt, dass dies eigentlich die Zeiten und Orte sind, die unseren Charakter entstehen lassen. Und der Charakter ist es, der dich durch die NÄCHSTE „Hitzewelle“ tragen wird.

„Betrachtet es als ein reines Geschenk, Freunde, wenn Tests und Herausforderungen von allen Seiten auf euch zukommen. Du weißt, dass unter Druck dein Glaubensleben offenbar wird und seine wahren Farben zeigt. Also versuche nicht, vorzeitig aus etwas herauszukommen. Lass es seine Arbeit tun, damit du reif wirst und dich gut entwickelst, ohne irgendwelche Mängel.“ (Jakobus 1:2-4, aus MSG übersetzt)

Summer-time is wonderful. Long hours of daylight. Beach-side excursions and splashing in the warm waves. Barbecues and back-yard bonfires. And, for me, the option to walk for hours and hours in the out-of-doors.

I love the sun. But I do NOT like the heat.

And yes, I know that sounds like a contradiction in terms – but I am talking about ‘HEAT’! That hot, sticky, take-a-cold-shower-and-come-out-sweating-anyway kind of heat! The kind of heat that just seems to suck the energy out of my body and send me hunting for a cool hole in the ground that I can retreat to. Or, better yet, a room with air conditioning. (Something, I have discovered, that is painfully scarce on the European continent!)

I was in Vienna and out for a day of walking through the city, enjoying the historic sites and  gardens…during a heatwave! It was 35 degrees with high humidity and, try as I might, all I could seem to think about was whether or not my perspiration was showing through my clothes! I could feel it dribbling down my neck and back and see the sheen of it on my arms and legs. And there was no getting away from it. It was relentless. I could feel my normally buoyant spirit, starting to flag: I was letting the  heat affect my attitude.

And then I reached the Danube. There was nothing spectacular about it – it was a river like any other. But next to the water, the air was cooler. A breeze was coming off the surface and I felt a sudden refreshing. I knew it was only temporary – that I would have to leave the river behind when I headed back to my Air B&B – but I was grateful for the reprieve.

Life is ALL about handling ‘the heat’. Decisions that have to be made. People that have to be dealt with. Circumstances to overcome. Goals to work toward. Day after day. And the pressure of those situations – the heat – is God’s refining process for us. Our opportunities to draw on His refreshing presence to make it through that moment – or day – or season – of stress. For those of us who hate the heat (sigh….) it can seem like a punishment.

But I have learned, from long experience, that these are actually the times and places where character is built. And character is what will carry you through the NEXT ‘heatwave’.

“Consider it a sheer gift, friends, when tests and challenges come at you from all sides. You know that under pressure, your faith-life is forced into the open and shows its true colors. So don’t try to get out of anything prematurely. Let it do its work so you become mature and well-developed, not deficient in any way.” (James 1:2-4 MSG)

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